Unsere
Simone in Spanien hat schon sehr viel Hundeleid sehen müssen und
dann gibt es
doch immer wieder Situationen, denen sie fassungslos gegenüber
steht. Das war
so, bei diesen Hunden.
Simone
erhielt einen Anruf von einem Mann, der auf einem eingezäunten
Areal lebt und
dort für den Besitzer die Pferde versorgt. Dem Mann hat der
Besitzer einen
Schuppen zur Verfügung gestellt, in dem er wohnen darf. Dieser
Mann konnte das
Elend der Hunde vor Ort nicht tatenlos ansehen und er wollte, dass
Simone die grauenhaften
Verhältnisse sieht, unter denen der Besitzer seine Hunde
hält. Der Besitzer
ist Jäger und hat die Hunde
ursprünglich
angeschafft, damit sie ihn auf der Jagd begleiten. Aber nun sind die
Hunde in
einem ganz erbärmlichen Zustand – den er natürlich
verschuldet hat – und sie
sollen in die Perrera.
Simone
beschreibt, was sie dort vorgefunden hat:
„die Hunde sind
so unendlich traurig, kriechen vor einem, es war
wirklich herzzerreißend. Eine ist so hochschwanger, dazu
klapperdürr, sie
bekommt evtl. dieses Wochenende ihre Jungen, einer, ein reinrassiger
ist so
dünn, dass jeder Knochen raussteht, sie haben ein grauenvolles
Leben dort. Alle
sind um die 2 Jahre alt, manche vielleicht 3. Ich weiß gar nicht
wo ich
anfangen soll.“
In
dem Gesicht von Sonya war ganz deutlich der Schmerz über ihre
schreckliche Situation zu lesen, sie konnte es kaum fassen,
dass sie gestreichelt wurde. Sonya
ist jetzt, Ende 2011, etwa 5 Jahre alt, 50 cm groß und wiegt nun
schon 12 kg.
Nun, da sie liebevoll versorgt wird und hochwertiges Futter
erhält, kann
sie sich erholen. Sonya ist kastriert, wurde entwurmt, getestet und
geimpft.
