

Tagsüber versorgt Helgart ihre Hunde und in der Nacht geht sie zu den verschiedenen Futterstellen für Katzen und Hunde, die sonst verhungern würden.
Am Rio Gui ist eine solche Katzenfutterstelle und jedes Mal, wenn Helgart Futter bringt, wird sie schon von vielen Katzen erwartet und begrüßt. Aber diesmal war das anders, keine Katzen weit und breit zu sehen..... Helgart lockte, rief, klapperte mit der Futterschachtel, keine Katze! Das musste doch einen Grund haben. Es dauerte nur wenige Minuten, dann kam der „Grund“ auch schon aus seinem Versteck, es waren drei Welpen, etwa 8 Monate alt (Mitte November). Es ist verständlich, dass die Katzen sich bei einer solchen Bande zurückziehen. Helgart hatte also mal wieder Babys zu versorgen und die Katzen hatten ihre Futterstelle wieder für sich. Da die Stelle sehr einsam in den Bergen liegt, haben die Hunde den Weg dorthin vermutlich nicht alleine bewältigt.
Rumba
ist fast ganz weiß, an den Ohren und am Bauch hat sie einige
braune
Flecken und oben auf dem Kopf sind ebenfalls einige Tropfen Farbe
angekommen. Auch bei ihr ist die Scheu noch sehr groß, es wird
aber
nicht lange dauern, bis sie die Streicheleinheiten genießen kann,
denn Welpen lernen schnell. Rumba ist sehr liebesbedürftig und ein
wenig "trampelig", wie ein "kleines" Riesenbaby :-)
Das Mädchen Rumba ist jetzt (im November
2011) etwa 50 cm groß,
sie wurde dem Tierarzt vorgestellt und ist gechipt, entwurmt
und geimpft. Rumba ist seit Anfang Oktober nun in
einer Pflegestelle in Norddeutschland (24326 Ascheberg).
Gegen
Schutzvertrag und
Kostenerstattung von je 280,- € dürfte nun auch Rumba in ihre
Familie umziehen, wie wäre es mit einer netten Rumba?
