Paulchen & Pauline

   Paul und Paulinchen haben eine Patin: Frau Becker ! 

im Dezember 2011:




hier waren die beiden noch nicht mal 1 Jahr alt:
         

Paul (dunkel-weiss-meliert) und Pauline (rotbraun-weiss) wurden im Februar 2004 im Hinterland der Costa del Sol ausgesetzt, gefunden und von uns aufgenommen. Helgard hatte große Schwierigkeiten, sie am Leben zu erhalten, sie waren fast verdurstet und verhungert. Nach und nach stellte man fest, dass Pauline stark sehbehindert und letztendlich blind war. Diese Blindheit resultiert aus einem Vitaminmangel in den ersten Lebenswochen sagt der Arzt und ist irreparabel. Damit war klar, dass die beiden nur zusammen vermittelt werden können, da Pauline sich immer stärker am Bruder orientierte. Wir hatten damals noch nicht die Möglichkeit der Vermittlung über das Internet und haben versucht, für die beiden durch Annoncen ein gutes Zuhause zu finden. Es ist uns nicht gelungen, die beiden wurden größer und älter und dann kam der Punkt, wo Helgard emonional schon so an die beiden gebunden war, dass „Abgeben“ für sie eigentlich kaum noch in Frage kam. Dazu kam, dass einige Leute Paul wollten und man ihr anriet, die blinde Pauline einzuschläfern. Das kam für Helgrad natürlich zu keinem Zeitpunkt in Frage.....

   ...Paulinchen (links) & Paul (rechts mit inzwischen vermittelten Pflegekindern) heute ... 



Paul und Pauline sind inzwischen ein eingespieltes Team und inzwischen ca. 8 Jahre alt, und leider sind sie auch der Grund dafür, dass Helgard vor einigen Jahren aus ihrer eigenen Wohnung ausziehen musste, weil große Hunde da nicht erlaubt sind. Helgard siedelte damals in einem etwas hergerichteten Stall ohne fließendes Wasser und ohen Strom um, auf 15 qm mit 10 qm Terrasse, inmitten ihrer Sorgenkinder, zweier kleiner eigener und immer einiger Pflegehunde und –Katzen. Sie hatte kaum noch Lebensqualität, würde aber für kein Schloss der Welt ihre Schützlinge im Stich lassen. Inzwischen hat Helgard einen Spanier gefunden, der ihr eine Art "Wohnung" im Campo vermietet hat, wo sie alle Hunde mitnehmen durfte. Im Laufe der Jahre wurden aus 4 Sorgenkindern 13 (!!!!!!!) Hunde, die nicht mehr vermittelbar sind.


Ihre Rente reicht nur für das Nötigste und es wäre deshalb eine große Erleichterung, wenn sie eine kleine finanzielle und damit auch moralische Unterstützung von tierlieben Menschen für ihre großen Aufgaben erhalten würde. Noch zu erwähnen ist, dass Helgard außer ihren Schützlingen Tag und Nacht in Sachen Tierschutz im Raum Nerja bis Torre del Mar unterwegs ist, nachts vorwiegend um ca. 65 wild lebende Katzen und 12 wild lebende scheue Hunde zu füttern.


Paul ist für sämtliche Pflegehunde, die bei Helgard landen, so etwas wie der Ersatzpapa geworden, er kümmert sich immer liebevoll um die Neuankömmlinge.

Paul und Paulinchen werden ihr restliches Leben bei Helgard verbringen.