Wie auf den Bildern zu sehen, ist Helgard nur sehr unzureichend und für die Tiere alles andere als optimal für Katzen eingerichtet. Ihr Schwerpunkt liegt bei den Hunden.
Wir alle wissen, dass es in Deutschland viel zu viele Katzen gibt und waren immer bestrebt, die Katzen nach Möglichkeit in Spanien zu lassen und dort hat Helgard auch viele Futterstellen die sie betreut.


Aber es gibt Situationen, da kann man einfach nicht wegsehen, und das sind die Babykatzen in den Mülltonnen. Helgard nimmt nur solche Katzen auf, die sonst auf jeden Fall sterben würden, sie päppelt mühsam jedes der Tiere oftmals mit mit der Flasche auf.


Es sammeln sich bei Helgard immer mehr Tiere an und die Verhältnisse werden immer beengter und bei der Hitze auch fast unerträglich werden. Es gibt zum einen keine Möglichkeit den Tieren Freigang zu gewähren, weil die Füchse dort, auch tagsüber, schon alle Katzen die die Gefahr noch nicht kennen auffressen.

Sie kann sie auch nicht ab einem gewissen Alter zu den Futterstellen die sie betreut dazu setzen, dort werden sie gemobbt und vertrieben. Es gibt also einfach keine andere Möglichkeit, als den Versuch sie zu vermitteln. In Spanien ist das noch schlechter als in Deutschland und Helgard versucht ihr Möglichstes, aber es gibt immer neue Katzen und kaum mal ein neues gutes Zuhause.


Wir suchen Menschen, die bereit wären eine oder mehrere Katzen aufzunehmen, optimal wäre natürlich wenn man sie behalten könnte (aber auch Pflegestellen sind schon eine grosse Hilfe). Die Katzen werden in Spanien ärztlich untersucht, entwurmt, geimpft, je nach Alter auch auf Krankheiten getestet. Wir versuchen die Katzen dann auszufliegen.


Die Katzen werden ebenso wie die Hunde nur gegen Schutzvertrag und Schutzgebühr vermittelt. Diese ist bei dne Katzen individuell und bewegt sich zwischen 50 und 100€.

Bitte melden Sie sich, wenn Sie die Möglichkeit haben, eine oder zwei der Katzen, jünger oder älter, bei sich aufzunehmen, für immer oder auch nur vorübergehend als Pflegestelle.



Kontakt:

Margit Snedker
email: mpsnedker@aol.com
Tel.: 0 43 65 - 97 96 191

Anja Schwarplies
email: a.schwarplies@kielnet.net
Tel.: 0176 - 32 83 00 43




Hier stellen wir die Katzen unserer "Katzenfrau" Judith aus Hamburg vor, deren Samtpfötchen DRINGEND ein Zuhause suchen.
Die Katzen sind nicht nur aus Spanien, Judith hilft überall, eben da wo es nötig ist!


Wir sind ständig auf der Suche nach weiteren Pflegestellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Wenn Sie die Möglichkeit haben, Katzen in Pflege zu nehmen, außerdem vorzugsweise über Katzenerfahrung verfügen, dann melden Sie sich bitte!

Dabei sollten Sie die folgenden Dinge bedenken:

• Haben Sie bereits Erfahrung mit Katzen?
• Haben Sie genügend Zeit, um sich um die Katzen zu kümmern?
• Wenn Sie eigene Tiere haben, gibt es eine Möglichkeit, die Pflegetiere anfangs separat zu halten, bis sie sich eingelebt haben?
• Sind Sie bereit, die Tiere zum Tierarzt zu bringen, sollten diese krank werden?
• Sind Sie in der Lage, eventuelle Tierarztkosten zu übernehmen, während sich die Katzen bei Ihnen befinden und sind sie bereit Futterkosten und Streu zu übernehmen?
• Können Sie all diese Pflichten übernehmen, bis die Katzen vermittelt sind?

   Können Sie die Katzen selbständig vermitteln? Die Vermittlung der Tiere setzt immer eine Vorkontrolle voraus.
 
Wir unterstützen 2 Engländerinnen, die jeweils einen eigenen kleinen Verein haben, die sich auf Kreta um Straßenkatzen kümmern. Zum einen ist das Virginia Swain-Dixon (www.miaow.info.), zum anderen Jayne Butler (www.cretancatalist.gr) . Beide werden von der deutschen Tierschutzorganisation "Förderverein Arche Noah Kreta e.V." (www.archenoah-kreta.com) unterstützt. Das Tierelend auf Kreta ist immens. Es gibt keinerlei staatliche Tierheime, dafür aber zum Glück einige ausländische Tierschützer, die auf Kreta leben und versuchen, das Elend wenigstens ein bisschen zu lindern, u. die Situation der Tiere dort zu verbessern. Dabei gehen sie oftmals an ihre Grenzen. Der Schwerpunkt der Tierschutzarbeit auf Kreta liegt natürlich auf Kastrationen und Aufklärungsarbeit bei der Bevölkerung. Aber oftmals können gerade Katzenbabies oder verletzte Katzen nicht wieder einfach auf die Straße zurückgesetzt werden, nachdem sie von den Tierschützern mit viel Aufwand aufgepäppelt worden sind. Aus diesem Grund vermitteln wir Tiere eben auch ins Ausland und benötigen hierzu natürlich auch Pflegestellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Wenn SIE nun sagen, "ja, ich will Pflegestelle werden", melden Sie sich bitte bei:

Judith Kowalczyk
Tel.: 040 - 63 70 15 37
email: judith.kowalczyk@t-online.de


Klicken Sie jeweils auf das Bild um mehr Infos zu erfahren!



MARTHY                                Kater aus Kreta, ca. 4 Monate jung (Stand: Januar 2012)

NOA                              Kater aus Kreta, ca. 4 Monate jung (Stand: Januar 2012)

TINKABELL                              Katzenmädchen, ca. 4 Jahre jung (Stand Januar 2012)

MILKA              
               Katzenmädchen aus Kreta


AMIGO                              Kater, ca. 9 Monate jung

MALISCH                                 Kater, ca. 1 Jahr jung


Bei Interesse zu diesen Katzen wenden Sie sich bitte direkt an:

Judith Kowalczyk
Tel.: 040 - 63 70 15 37
email: judith.kowalczyk@t-online.de



Und hier noch ein Link einer ganz ganz eifrigen Katzenfrau in Süddeutschland, bitte anklicken,
sie hat immer so viele Katzennotfellchen bei sich, auch hier wird man "fündig"  :-)





Katzen anderer Vereine/ Katzen von Privatpersonen:

KITTY              
                Katzenmädchen, ca. 8-9 Jahre jung



AMY                              Katzenmädchen, ca. 1 1/2 Jahre jung





 Wie konntest Du nur?

Als ich noch ein Kätzchen war unterhielt ich dich mit meinem Herumtollen und brachte dich zum Lachen. Du nanntest mich "dein Baby", und, obwohl ich einige Nippes "killte" wurde ich deine beste Freundin.

 Wann immer ich etwas "anstellte", hobst du mahnend den Zeigefinger und sagtest: "Wie konntest du!?"

Aber schon warst du wieder so zärtlich und hast mich eng an dich gedrückt. Als du im Studium so viel lernen musstest, hattest du natürlich wenig Zeit für mich.
Aber ich verstand das immer, und spielte mit meinen Bällchen.

Ich erinnere mich an alle die Nächte, in denen ich mich in deinem Bett ganz eng an dich schmiegte, und das Leben vollkommen schien.
Du tolltest dann auch wieder mit mir herum, und wir genossen die Sonne gemeinsam auf dem Balkon.
 
Von deinem Frühstück gab?s für mich immer was vom Schinken, "aber nicht zuviel, das ist für Katzen
ungesund!" Und ich schlief solange, bis du von der Arbeit nach Hause kamst.

Nach und nach verbrachtest du immer mehr Zeit auf der Arbeit als mit mir, um "Karriere" zu machen.
Dann warst du so viel weg, um einen Menschenpartner kennen zu lernen.
Ich wartete immer geduldig auf dich, tröstete dich bei jedem Liebeskummer, tapste mit meinen Pfoten deine Tränen vom Gesicht. und freute mich, als
du endlich "deinen" Partner fandest. Zwar keinen Katzenfreund, aber ich respektierte deine Wahl.

Ich war glücklich, weil du glücklich warst!

Dann kamen nacheinander deine Kinder zur Welt. Ich teilte die Aufregung mit dir. Ich war von den süßen Kindchen so fasziniert, dass ich sie mit bemuttern wollte. Aber du und dein Partner dachten nur daran, dass ich den Kindern schaden, sie gar verletzen könne.

Deshalb wurde ich auch noch aus dem großen schönen Raum ausgesperrt. In dein Bett durfte ich schon lange nicht mehr.

Ich liebte die Kinder, und wurde "Gefangene der Liebe".
Sie fingen an zu wachsen, und ich wurde ihre Freundin.
Sie zerrten an meinen Ohren, meinem Fell, meinem Schwanz,  hielten sich auf wackligen Beinchen beim Laufenlernen an mir fest.
Sie erforschten meine empfindliche Nase mit unbeholfenen Fingerchen,  und ich hielt bei all dem geduldig still.
Ich liebte alles an den Kindern, besonders ihre Berührungen, weil deine so selten wurden.
Ich war bereit, die Kinder notfalls mit meinem Leben zu verteidigen.
Ich war bereit,  in ihre Bettchen zu schlüpfen, um ihre Sorgen und Träume anzuhören.
Und zusammen mit ihnen erwartungsvoll auf das Motorengeräusch deines Autos zu hören, wenn du in
unsere Auffahrt einbogst.

Vor langer Zeit, als man dich fragte, ob du ein Haustier hättest, zogst du aus deiner Tasche ein Foto von mir und erzähltest so liebevoll von mir.
Die letzten Jahre gabst du nur noch ein knappes "Ja" zur Antwort und wechseltest dann das Thema.
Ich war früher "deine Samtpfote" und bin heute "nur eine Katze".

Dann hattet ihr eine neue Karrieregelegenheit in einer anderen Stadt. Du und deine Familie zogen in eine Wohnung, in der
Haustiere nicht erlaubt waren. Ein Mann hat euch das extra noch gesagt, und ihr habt ohne zu Zögern unterschrieben. Beide.
Du hattest für dich und deine Familie eine Entscheidung zu finden, die richtig war.
Obwohl einmal ich deine Familie war.

Die Autofahrt machte Spaß, weil auch die Kinder mitfuhren. Als ich merkte, wo wir angekommen waren, warder Spaß zu Ende.
Es roch nach Hunden und nach meinen Artgenossen, nach Angst, Desinfektionsmitteln und Hoffnungslosigkeit.
Du fülltest Papiere aus und sagtest, das du wissen würdest, dass man ein gutes Heim für mich finden würde.

Die beiden Damen hinter dem Schreibtisch zuckten  mit den Achseln und betrachteten dich merkwürdig.
Sie verstanden die Wirklichkeit, der eine Katze über die fünfzehn gegenüberstand.
Du hattest die Finger deiner jüngsten Tochter aus  meinem Fell lösen müssen, während sie weinte und schrie
"Nein, nein nehmt mir meine liebe Katze nicht weg!"

Ich wunderte mich noch, wie du ihr ausgerechnet in diesem Moment etwas von Freundschaft, Verantwortung und Loyalität vermitteln wolltest.
Zum Abschied tipptest du leicht auf meinen Kopf, vermiedest dabei tunlichst, mir in die Augen zu sehen, und lehntest es höflich ab,
meine offen daneben stehende Transportbox wieder mitzunehmen. Du hattest einen wichtigen Termin einzuhalten, nun habe ich auch einen.

Kurz nachdem du weg warst, sagte eine der netten Damen, du hättest mit Sicherheit schon Monate vorher vom Umzug
 gewusst, und somit wäre Zeit gewesen, einen "guten Platz" für mich zu finden.
Sie schüttelten bedrückt den Kopf und fragten leise:  "Wie konntest du?"
Die Damen widmeten sich uns, wann immer es ihre Zeit zuließ.
Wir bekamen gute und reichliche Mahlzeiten, aber ich verlor meinen Appetit schon vor vielen Tagen.
Anfangs hoffte ich unentwegt, dass du zurück kämest, und mich hier rausholen würdest.
Dass alles nur ein böser Traum gewesen wäre und ich
aufwachen würde . . . bei dir zu Hause . . .

Aber du kamst nie. Und dann, wann immer jemand an "meinem" Vermittlungszimmer vorbei ging, presste ich bittend meine Pfoten durch jeden möglichen Spalt. Gab es niemanden, der mich mochte? Niemanden, dem ich all meine Liebe, Dankbarkeit und zärtliche Treue schenken durfte?

Die Wahrheit war, dass ich es nicht mit den süßen kleinen knuddeligen Katzenkindern aufnehmen konnte.
Unbeachtet, von allen übersehen und vergessen, zog ich mich in eine Ecke zurück, stand nicht mehr auf.

Eines Tages, am Nachmittag, hörte ich Schritte.  Man hob mich auf, trug mich über einen langen
Korridor, der in einen Raum mündete. Es war ein seliger, ruhiger Raum. Die Frau legte mich auf den Tisch, streichelte behutsam über meinen Kopf und erklärte mir,  dass ich mich nicht sorgen solle.

Mein Herz schlug voller Erwartung auf das, was nun kommen sollte. Gleichzeitig hatte ich ein Gefühl des Loslösens.
Mir, der Gefangenen der Liebe, gingen die Tage aus.

Ich war mehr um die nette Frau besorgt als um mich selbst. Ich erkannte, dass sie an einer Last tragen müsse, die Tonnen wog.
Sie band leicht etwas um meine Vorderpfote, während eine Träne ihre Wange hinunter kullerte.

Ich schob meinen Kopf in ihre Hand, so wie ich es immer bei dir getan hatte, um dir meine Liebe zu zeigen. Ich spürte einen leichten Einstich und eine kühle
Flüssigkeit, die in mich hineinfloss. Ich streckte mich schläfrig aus, schaute dabei in die freundlichen Augen der Frau und murmelte:"
Wie konntest du?"

Möglicherweise verstand sie mein leises Miauen, denn sie sagte:" Es tut mir leid!"
Sie umarmte mich hastig und erklärte,  dass es ihr Job sei, mir einen besseren Platz zu verschaffen, wo ich nicht missbraucht,
ignoriert und verlassen sein würde.
Einen Platz, an dem ich mich nicht verkriechen müsse, einen Platz der Liebe und des Lichts, der so anders sei als auf Erden.
Mit meinem letzten Funken Energie öffnete ich weit meine Augen und sah sie unverwandt an, versuchte ihr so
zu sagen, dass mein "wie konntest du" nicht an sie gerichtet war.

Ich dachte an dich, du mein geliebter Mensch. Ich werde immer an dich denken und auf dich warten.
Mein letzter Atemzug ist mein Wunsch,  dass dir in deinem Leben immer diese Loyalität wiederfährt. . . .

Einige Worte des Autors:

Wenn "Wie konntest du" Tränen in Ihre Augen trieb, dann erging es Ihnen genauso wie mir, als ich dies schrieb.
Jedermann ist es erlaubt, diese Geschichte weiterzugeben, solange es einem nicht kommerziellen Zweck dient.
Erklären Sie der Öffentlichkeit, dass die Entscheidung, ein Haustier aufzunehmen,  in eine Familie zu integrieren, eine wichtige für das Leben ist,
dass Tiere unsere Liebe und unseren Respekt verdienen.

 

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